BEHANDLUNGSGEBIETE DER CHIROPRAKTIK

 

 

 

 

Zu den wichtigsten Aufgaben der Chiropraktik gehören die Schmerzreduktion, Wiederherstellung der Bewegungsfreiheit blockierter Gelenke und die langfristige Stabilisierung des Bewegungsapparates .

 

Das Rückenmark ist Teil des Zentralnervensystems und verläuft im Wirbelkanal ( Wirbelsäulen ), aus jedem der Rückenmarktsegmente entspringt ein Spiralnervenpaar.

 

Diese Nerven verzweigen sich in bestimmte Körperregionen und versorgen diese.

 

Einschränkungen der Wirbelsäulenbeweglichkeit wirken sich auf die Funktionen des Nervensystems aus.

 

Die Nerven stehen mit jeder Zelle in Verbindung, störungen der Nervenbahnen beeinträchtigen die Körperfunktionen.

 

Die beweglichen Segmente unserer Wirbelsäule können durch verschiedene Ursachen, wie zum Beispiel eine falsche Bewegung, einen Unfall, Stress oder Überbelastung, Fehlhaltungen ihre natürliche Beweglichkeit verlieren und somit das empfindliche Nervensystem beeinträchtigen.

 

Störungen dieser Art können Funktionsstörungen und Schmerzen verursachen.

 

Die Chiropraktik hat sich darauf spezialisiert, diese Störungen, Fehlstellungen, Blockierung und ihre Ursachen im Nervensystem des Körpers zu finden und zu beseitigen.

 

Leider werden Wirbelsäulen-Blockierungen als Ursache der genannten Beschwerden viel zu selten erkannt. Deshalb laufen viele Patienten jahrelang erfolglos mit ihren Beschwerden von Arzt zu Arzt.

 

Sehr häufig sind Blockierungen die Ursache für Kreuz- und Hüftschmerzen mit unklaren Beinbeschwerden und einseitiger Beinverkürzung.

 

Es gibt sehr viele Krankheitsbilder, die von der Wirbelsäule kommen können, und an die man nicht denkt. Beispielhaft ist hier eine Reihe von Krankheitsmerkmalen (Symptomen) zusammengestellt, die von Blockierungen der Wirbelsäule ausgehen können.

 

Ausgehend von der Halswirbelsäule können folgende Beschwerden vorkommen:

 

 

Kopfschmerzen Schlafstörungen
Konzentrationsstörungen Rascher Ermüdbarkeit
Drehschwindel und Schwankschwindel Hörstörungen und Ohrgeräusche (Tinitus), Hörsturz
Sehstörungen Kloßgefühl
Heiserkeit Nebenhöhlen
Rauher Hals und raue Stimme Schmerzausstrahlungen in die einzelnen Trigenimusäste im Gesicht
Herzbeschwerden Fortgeleitete Beschwerden in die Schulter, Tennisellbogen
Sekundäre Depressionen und Reizbarkeit Psychische Veränderungen

 

 

Von Seiten der Brustwirbelsäule:

 

 

Schulterschmerzen Störungen der Atmung (Asthmatiker)
Herzbeschwerden Sodbrennen
Oberbauchbeschwerden Magen- und Verdauungsstörungen

 

 

Ausgehend von der Lendenwirbelsäule und dem Kreuzbein-Darmbein-Gelenk:

 

 

Schmerzen in der Nierengegend Darmkrämpfe
Hämorrhoiden Unterleibsbeschwerden bei Frauen
Harnverhalt Prostatabeschwerden
Sogenannte Leistenzerrung Leistenschmerzen Hüftbeschwerden
Stauungen Füße oder Beine Schmerzen am hinteren Oberschenkel
unklare Bein- oder Kniebeschwerden, Kniegelenke Fußbeschwerden, insbesondere Fersenschmerz

 

 

Da Symptome oft erst nach längerer Zeit auftreten, ist es ratsam, Chiropraktiker zur Vorsorge aufzusuchen.

 

So können Subluxationen behoben werden, bevor sie krankhafte Veränderungen und gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen.

 

Die Chiropraktik nimmt heute eine immer stärker werdende Position zwischen Orthopädie, Neurologie und Innerer Medizin ein.

 

Weltweite Vergleiche wissenschaftlicher Untersuchungen ergaben als Resümee, dass die Chiropraktik die effektivste Behandlungsweise gegen Rücken- und Gelenkbeschwerden sowie daraus resultierenden Folgen ist.